Plattdeutsch in Radio und Fernsehen

In Radio und Fernsehen gibt es eine ganze Zahl von plattdeutschen Sendungen. Das Zeitalter des Internets und der Mediatheken macht es dir sogar möglich, diese Sendungen dann zu hören, wann es dir am besten passt.

Narichten op Platt

An erster Stelle stehen die plattdeutschen Nachrichten. Diese gibt es gleich zweimal:

  • vom NDR auf dieser Webseite. Die Nachrichten gibt es auch als Podcast, mit der geeigneten App kannst du dir diese Nachrichten damit auch täglich auf dein Smartphone ziehen, z.B. für die Fahrt mit der Bahn.
  • bei Radio Bremen finden sich die täglichen plattdeutschen Nachrichten hier.
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Verben mit und ohne Knööv

In den nächsten Artikeln auf lern-platt.de geht es um die Vergangenheit der Verben. Dabei brauchen wir zunächst ein wenig Vorbereitung. Wir brauchen für die Formen nämlich:

  • den Unterschied zwischen starken und schwachen Verben sowie
  • den Unterschied zwischen Perfekt und Präteritum.

Keine Sorge, beides ist nicht schwer. Heute werden diese beiden Begriffe erklärt. Die Formen selbst kommen nächstes Mal.

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Wie heißt der Staubsauger auf Plattdeutsch?

Für den Staubsauger gibt es auf Plattdeutsch zwei Begriffe:

Der eine, wenig spektakuläre ist “Stoffsuger” von “Stoff=Staub”.  Nun bedeutet Plattdeutsch “Stoff” aber auch hochdeutsch “Stoff”. Und damit kommt das Wort etwas quer.

Schöner, norddeutsch humorvoller und auch begäng (gängig) ist ein anderes Wort: “Huulbessen”, der Heulbesen. Ich denke dabei an einen kleinen tragbaren Staubsauger, so wie meine Großmutter ihn noch hatte. Also einer, bei dem der Motor gleich am Saugrohr mit dran war und nicht einer, den man am Rüssel hinter sich her über den Fußboden schleift. Eben ein Besen, nur ein wenig laut. Weiterlesen

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De Kamintiet is dor

Kamintiet_200pxDezember. Buten is dat koolt warrn. Un wenn een dat kommodig hebben will, denn is’n Kaminfüer jüst dat richtige. Un dor hebb ik ok noch jüst de richtige Musik dorto. Dat Stück heet Áššogáttis un is vun de Sängersch Sofie Jannok. Weiterlesen

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Halloween in Ellerau

kuerbis

Verleden Sünnabend weer dat wedder so wiet: Halloween.

Ik sitt in de tweete Etaasch an mien Reekner. Dat pingel an de Huusdöör. Ik stah op. As ik in de eerste Etaasch bün, pingelt dat wedder. Ik roop noch „bün ja glieks dor“. As ik an de Huusdöör bün, bullert dat al.
Dree Kinners in snaaksche Kledaasch sünd an de Döör un hebbt en egen Spröök praat. Tominnst kreativ, denk ik mi. Un se wullt Snoopkraam hebben. Ik segg, maakt wi glieks. Man vörher hebb ik noch en Fraag för jo. Wenn ji dat weten deiht, denn giff ik jo wat. Hüüt is Halloween. Un wat is vundag sünst noch?“

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Nutiet: die Gegenwart auf Platt

Nutiet_150pxIm Hochdeutschen sind die Verben ein ganzer Zoo von Formen. Im Plattdeutschen ist der Zoo deutlich kleiner. Dafür ist er längst nicht so bekannt. Deshalb gibt es auf lern-platt.de eine kleine Führung durch die Welt der plattdeutschen Verbformen. Nur das wichtigste und das in kleinen Häppchen. Heute fangen wir mit der wichtigsten Zeit an, mit der Gegenwart, dem Präsens bzw. op Platt mit der Nutiet. Weiterlesen

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Wortfindungsexpedition: wie heißt der Luchs auf Plattdeutsch?

Lynx_lynx_poing_200pxManche plattdeutschen Wörter sind gut bekannt: Water für hd. “Wasser”. Andere kann man zumindest gut nachschlagen. Zum Beispiel Voss für Fuchs. Auch die Mehrzahl ist kein großes Geheimnis: een Voss, twee Vöss. Allerdings gibt es im Vokabular auch Lücken, speziell im Bereich der Pflanzen und Tiere. Da ist maches unklar, anderes nur wenig bekannt oder gar ausgestorben. Weiterlesen